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Indianische Krippenszenen
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By Site Editor
Published on 04/1/2008
 
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Interkulturelles Weihnachten

Von Gussie Fauntleroy

Leitartikel in Native Peoples, November/Dezember 2007
übersetzt von Dr. Sonja Schierle, Linden-Museum Stuttgart

Seit Jahrhunderten haben Künstler die Heilige Familie in Krippenszenen oder auf Spanisch „nacimientos“ genannt, in Materialien und mit Figuren dargestellt, entsprechend ihrer eigenen Kultur und der jeweiligen Zeit. In den späten 1950er Jahren und frühen 1960er Jahren begannen indianische Künstler aus New Mexico komplette Krippenszenen zu gestalten mit der Heiligen Familie, Tieren und den Weisen Männern, die Geschenke in Form von Mais, frittiertem Brot und Pueblo Gefäßen bei sich tragen. Dies stellten Doris und Guy Monthan fest, die als Schriftsteller und Fotographen in „Nacimientos: Nativity Scenes by Southwest Indian Artisans“ die Bahn brechende Geschichte dieses Genre vorstellten. Als sich Sammler, darunter der bekannte Folk Art Sammler Alexander Girard, diese im Pueblo- und Navajo-Stil gestalteten Figuren in Ton und Holz – spter auch Stein und andere Materialien ...

Indianische Krippenszenen
Interkulturelles Weihnachten

Von Gussie Fauntleroy

Leitartikel in Native Peoples, November/Dezember 2007
übersetzt von Dr. Sonja Schierle, Linden-Museum Stuttgart

Seit Jahrhunderten haben Künstler die Heilige Familie in Krippenszenen oder auf Spanisch „nacimientos“ genannt, in Materialien und mit Figuren dargestellt, entsprechend ihrer eigenen Kultur und der jeweiligen Zeit. In den späten 1950er Jahren und frühen 1960er Jahren begannen indianische Künstler aus New Mexico komplette Krippenszenen zu gestalten mit der Heiligen Familie, Tieren und den Weisen Männern, die Geschenke in Form von Mais, frittiertem Brot und Pueblo Gefäßen bei sich tragen. Dies stellten Doris und Guy Monthan fest, die als Schriftsteller und Fotographen in „Nacimientos: Nativity Scenes by Southwest Indian Artisans“ die Bahn brechende Geschichte dieses Genre vorstellten. Als sich Sammler, darunter der bekannte Folk Art Sammler Alexander Girard, diese im Pueblo- und Navajo-Stil gestalteten Figuren in Ton und Holz – spter auch Stein und andere Materialien – verbreitete sich die Kunstform sehr schnell und entwickelte sich zu einer Bewegung.

Es ist eine Bewegung mit tiefen Wurzeln in den figürlichen Traditionen einiger Pueblos und sie zeigt die komplexe und einzigartige Verschmelzung von Pueblo Traditionen und Ritualen der katholischen Kirche. Sie zeigt auch den Brauch, den es in allen Pueblos von New Mexico gibt, indem nicht nur Weihnachten sondern auch der Tag der Heiligen Drei Könige am 6. Januar zu Ehren der drei weisen Männer gefeiert werden.

Der Töpfer Manuel Vigil (1910-2003) aus Tesuque Pueblo gilt als der erste, der 1959 nach einem Vorschlag von Sallie Wagner aus Santa Fe eine vollständige Krippenszene geschaffen hat. Bald schon haben andere, darunter der Navajo Tom Yazzie, Helen Cordero und Seferina Ortiz aus Cochiti Pueblo und Alfred Aguilar aus San Ildefonso Pueblo, das Genre verfeinert und weiter verbreitet. Heute schaffen viele gute Künstler Krippenfiguren; einige der besten sollen hier vorgestellt werden. All diejenigen, die mit Ton arbeiten, benutzen traditionelle Methoden der Pueblo-Indianer, einschließlich des Sammelns und Vorbereitens des lokalen Tons, der Malerei mit natürlichen Pigmenten und dem Brennen im Freien.

Mary Trujillo
Mary Trujillo lernte die Herstellung von roter und schwarzer Keramik in ihrem Zuhause im Pueblo Ohkay Owingeh (früher San Juan Pueblo). Nach ihrer Heirat zog sie nach Cochiti Pueblo, dem Dorf ihres Mannes, wo sie lernte Ton und Muster aus Cochiti zu verwenden. Obwohl Trujillos Schwiegermutter die bekannte Künstlerin Helen Cordero war, der die Ehre gebührt, das Genre der Erzählerfiguren erfunden zu haben, sagte Trujillo, dass die Freundschaft mit der Cochiti-Töpferin Ada Suina sie stärker beeinflusst hatte. Die 70-jährige Künstlerin erklärte: „Ada zeigte mir einen Erzähler zu gestalten und ich habe mir die Gesichter für meinen Erzähler selbst ausgedacht: ich formte meinen Großvater aus Ohkay Owingeh mit einem schwarzen Hut und Zöpfen.“ Zu größeren Krippenszenen von Trujillo gehören zwei Adlertänzer und zwei Sänger mit Trommel, während die weisen Männer Bogen und Pfeile tragen. Der Ehemann der Künstlerin, Leonard Trujillo, der ihr auch beim Sammeln und Vorbereiten des Tons wie beim Brennen der Stücke hilft, fertigt die hölzernen Bogen, Pfeile und Trommeln an. Trujillos mit Preisen ausgezeichnete Werke können als Spezialbestellung unter Tel. 505/465-0398 erworben werden.

Troy Sice
Fetish-Schnitzer Troy Sice greift auf die prähistorische Tradition des Zuni Pueblo zurück, indem er Tier- und Menschenformen aus Geweih schafft. Er stammt aus einer großen Familie von Schmuckdesignern und Schnitzern und verbindet die Fähigkeiten beider Kunstformen: seine Geweihskulpturen und Figuren verziert er mit Stein- und Muscheleinlegearbeiten. Der 30-jährige Künstler wuchs im Zuni Pueblo auf und lernte zu schnitzen, indem er seine älteren Geschwister beobachtete. Heute lebt er in Albuquerque, arbeitet mit Hirschgeweih, das ihm erlaubt Werke zu schaffen, die von fünf Zentimetern bis zu einem Meter reichen.

In Sices Krippen, deren größte Figuren, die weisen Männer kaum 15 Zentimeter groß sind, sind die Gesichter und andere Details fein herausgearbeitet, während Farbe durch handgeschnittene Einlegearbeiten aus Türkis, Malachit, Lapis, rote Koralle und andere natürlich Muscheln und Steine hinzugefügt wird. „Als Künstler“, sagt er „bin ich immer am Suchen.“ Seine Werke sind in Andrews Pueblo Pottery in Albuquerque zu sehen.

Paul und Dorothy Gutierrez
Paul und Dorothy Gutierrez, Künstler aus Santa Clara, die Frau und Mann sind, gehören zu den ersten Töpfern, die in Santa Clara Krippenfiguren herstellten. Paul stammt aus einer Familie berühmter Künstler, darunter sein Vater und seine Tante Luther und Margaret Gutierrez. Dorothy, die Navaj ist, lernte diese Kunst von Pauls Verwandten. Das Ehepaar ist ebenso bekannt für ihre preisgekörnten Tier- und Erzählerfiguren. Etwa um 1970 begannen sie mit Krippendarstellungen.

Paul und Dorothy arbeiten als Team in welchem Dorothy die Figuren formte, die Paul poliert und fertig stellt. Jeder Schritt, vom Sammeln des Ton bis zum Brennen im Freien folgt traditionellen Methoden der Santa Clara. Ihre Krippenszenen in rotem und schwarzem Ton umfassen bis zu 17 Figuren und reichen von Miniaturgröße bis zu 15 Zentimetern. „Sie kommen jedes Mal anders heraus, mit verschiedenen Gesichtern. Das ist schön,“ sagt Paul. Ihre Werke werden in der Adobe Gallery in Santa Fe, in Andrews Pueblo Pottery in Albuquerque, im Buffalo Dancer in Taos und anderen Galerien ausgestellt oder sie sind über Tel. 505/753-2890 zu erreichen.

Gerti (Mapoo) Sanchez
Isleta Pueblo Künstlerin Gerti Sanchez, die ihre Arbeiten mit ihrem Isleta Namen Mapoo (“corn silk”), signiert, gestaltet den Hintergrund jeder ihrer Krippenszenen im Pueblo-Stil. Eine gewölbte Tonwand, manchmal mit hölzernen Balken („vigas“) und einer Leiter gefertigt aus Weidenstöckchen stehen hinter der Heiligen Familie. In größeren Szenen, hängt ein kleiner tönerner Wasserkrug („olla“) und Maiskolben können von den Holzbalken hängen. „Ich versuche sie im wirklichen Isleta-Stil zu gestalten, mit Achtung vor meinen Traditionen und meiner Kultur,“ erklärt Sanchez.

Die 48-jährige Künstlerin brachte sich schon als junge Frau den Umgang mit Ton bei. Sie wurde in diesem Prozess von ihrer Großmutter und Tante begleitet, die in den 1920er und 1930er Jahren Töpferwaren fertigten, um sie an Eisenbahnstationen an Touristen zu verkaufen. Die preisgekrönten Arbeiten von Sanchez sind bekannt für ihre feine Malerei: ihre Krippenfiguren tragen traditionelle Isleta Kleidung und halten Decken mit Pueblo-Mustern.  Die Münder der Figuren sind geöffnet, bemerkt sie, „als ob sie beteten.“ Sanchez Werke sind in Susan’s Christmas Shop in Santa Fe und in den R.C. Gorman/Nizhoni Galleries in Albuquerque zu erwerben, oder über Tel. 505/898-5578.

Wilson Romero
Wilde und zahme Tiere aller Art umrahmen in aller Ruhe die Krippenszenen mit dem Heiligen Kind, die der Cochiti-Pueblo Wilson Romero aus Stein fertig. Pumas, Murmeltiere, Pferde, Adler und Eulen gehören zu den einfachen, dennoch fesselnden Tierformen, die Romero aus gewöhnlichen Steinen schnitzt, die er entlang des Flusses oder an den Ausläufern der Berge in der Nähe seines Hauses findet.
Der 64-jährige Künstler begann 1987 zu schnitzen nachdem er das College of Santa Fe abgeschlossen und Kurse in Schmuckbearbeitung sowie Bildhauerei am Institute of American Indian Arts absolviert hatte. Obwohl er bereits zahlreiche Steinarten bearbeitet hat, schnitzt er menschliche Figuren wie die Heilige Familie und die Weisen Männer heute in Sandstein, während sich die Tiere in den kleinen Steinen, die er findet, selbst erfinden. Er sagt: „Ich bin in der glücklichen Lage, dass ich Steine sammeln und erkennen kann, welche Tiere daraus geschaffen werden möchten.“ Die Kunst Romeros ist in Andrews Pueblo Pottery in Albuquerque, in Keshi, Bahti Indian Arts und Susan’s Christmas Shop in Santa Fe zu sehen. Kontakt zum Künstler kann über Tel. 505/269-9415 oder über die e-mail-Adresse wromero_2007@yahoo.com aufgenommen werden.

Mary Ellen Toya
Mary Ellen Toya und ihre sieben Schwestern setzen das legendäre Erbe ihrer Mutter, der bekannten Jemez Pueblo-Töpferin Mary Elizabeth Toya und ihrer Großmutter Carrie Loretto aus Laguna Pueblo fort. Wahrscheinlich ist Maria Ellen Toya die bekannteste der Schwestern, da sie für ihrer Krippenszenen vom Santa Fe Indian Market mit Preisen ausgezeichnet wurden. Mit Augen, die wie im Gebet geschlossen sind, sind die Figuren meisterlich mit Kleidung und Mustern im Jemez-Stil bemalt.

Die Kreation von Krippenszenen der Toya-Schwestern zeigen eine im Jemez Pueblos seit langem praktizierte Verschmelzung christlicher und alter indianischer Traditionen, insbesondere bezogen auf Christi Geburt. Jedes Jahr erklärt sich eine Familie im Pueblo bereit, zwei Wochen lang Gastgeber für eine lebendige Krippenszene zu sein in Verbindung mit traditionellen Tänzen und Speisen. „Ich liebe es, Krippenfiguren herzustellen, da sie über Gott sprechen,“ überlegt Toya. „Wir sind wirklich sehr dankbar über das, was wir hier in Jemez haben.“ Toyas Arbeiten sind in  der Andrea Fisher Fine Pottery und in Susan’s Christmas Shop in Santa Fe sowie dem Christmas Shop in Albuquerque erhältlich. Kontakt über Toya unter Tel.-Nr. 505/263-4125.

Harry Benally
In Harry Benallys Krippenszenen liegt das Jesuskind behaglich in einer Kindertrage und einer der Könige trägt als Geschenk einen Beutel mit Mehl der Marke „Bluebird“ – damit Maria dieses (von den Navajo bevorzugte) frittierte Brot backen kann. „Alles was ich tue hat mit dem Lebensstil der Diné (Navajo) nach dem Langen Marsch zu tun,“ erklärt Benally, ein Diné Holzschnitzer aus Sheep Springs, New Mexico. Der 57-jährige Künstler erinnert sich noch daran, wie die Menschen auf der Reservation gekleidet waren, als er Kind war, mit Haarknoten und Samthemden. Daher gestaltet er auch seine Krippenfiguren so aussehen.

Benallys erste Schnitzerei im Navajo-Stil wurde durch seine Mutter angeregt und hieß Diné Lady, den Namen, den auch sein Kunstunternehmen trägt. Einige seiner 15 cm bis 150 cm großen Krippenfiguren mit ehrfürchtig geschlossen Augen, sind aus Pappelwurzelholz geschnitzt und wurden von seiner Frau Isabelle geschliffen und mit feinen Details bemalt. In anderen Figurengruppen brennt Benally Muster in geöltes, unbemaltes Wacholderholz. Seine Arbeit ist im Christmas Shop in Albuquerque ausgestellt oder unter www.dinelady.com zu sehen.

Mary Lucero
Die erhobenen Gesichtern, offenen Mündern und ausdrucksvollen Augen, die gen Himmel schauen, scheinen die Heilige Familie und Heiligen Drei Könige Gebete zu singen. Diese Krippenszene stammt von der Ton-Künstlerin Mary Lucero aus Jemez Pueblo. Sogar das Jesuskind kickt mit den Füßen und hebt seine Arme. Lucero, 59, ist bekannt für ihre außergewöhnliche Bemalung auf ihren Figuren, die von Miniaturform bis 15 cm reichen. Die knienden Figuren wurden mit Türkishalsketten und Kleidung im Pueblo-Stil bemalt.

Lucero, die auch Erzähler-Figuren gestaltet, arbeitet seit Mitte der 1980er Jahre mit Ton, eine Kunst, die sie von ihrer Schwägerin erlernte. Sie begann mit dem Töpfern von Gefäßen, doch schon bald stellte sie fest, dass sie es bevorzugte, Figuren zu formen und zu bemalen. „Ich setze mich hin, nehme den Ton und ich möchte, dass sie perfekt werden,“ sagt sie. „Wenn ich fertig bin, sage ich zu mir, ‚Ich hoffe, dass wer auch immer diese Figur kauft, viel Freude damit hat.“ Luceros Arbeiten sind in Wadle Galleries, Santa Fe; Andrews Pueblo Pottery und Southwest Pottery, Albuquerque; und Six Directions, Taos zu haben.

Betty and Robert Naranjo
Fein eingravierte traditionelle Pueblo-Muster auf allen Seiten zieren die Krippenfiguren aus schwarzem Ton von Betty und Robert Naranjo. In diesem Jahr haben die mit Preisen ausgezeichneten Künstler, beide aus Santa Clara Pueblo, ihre Figuren mit einem weiteren Originalelement ausgestattet: ein runder Spiegel, hinter den Figuren befestigt, erlaubt es den Betrachtern Sonne, Regen, Blitze, Pueblo-Tänzer und andere Symbole, die auf der Rückseite der Figuren eingraviert sind, zu sehen. Ein weiterer kennzeichnender Ausdruck: die Tiere, die bei der Heiligen Geburt dabei sind, haben Augen aus Türkis.

Schon als Junge begann Robert mit Ton zu arbeiten während er seine Eltern und Großeltern beobachtete. Mary wurde nach ihrer Hochzeit  mit Robert im Jahr 1978 angeregt, diese Kunst zu erlernen. Ihre Kenntnisse im Töpfern erwarb sie – mit häufig genutzten Poliersteinen – von ihrer Großmutter und Mutter. Robert formt die Figuren, Betty poliert sie und nach dem Brennen graviert Robert akribisch die Designs, wobei er Maschinen und Handwerkzeuge einsetzt. „Es ist eine Freude, da jedes Gesicht seinen eigenen Ausdruck besitzt,“ beobachtet er. Da die Arbeit sehr zeitintensiv ist, stellen die Naranjos jedes Jahr nur einige Krippenszene auf Nachfrage her. Sie sind über Tel.-Nr. 505/753-3341 zu erreichen.

Gussie Fauntleroy, Schriftstellerin aus Santa Fe, schreibt über Kunst-, Architektur- und Designthemen in nationalen und regionalen Publikationen. Sie ist Autorin von drei Büchern über visuelle Künstler, darunter auch Roxanne Swentzell: ExtraOrdinary People.

Bildunterschriften
Seite 36
Oben: Krippenfiguren aus Ton von Gerti (Mapoo) Sanchez. Photo von David A. Sanchez. Gegenüberliegende Seite: Figuren aus Hirschhorn von Troy Sice mit Einlegearbeiten aus Halbedelsteinen. Fotoerlaubnis: Andrews Pueblo Pottery.

Seite 38
Oben: In traditioneller Aufbau- und Brenntechnik hergestellte Tonfiguren von Paul und Dorothy Gutierrez. Fotoerlaubnis: Andrews Pueblo Pottery. Unten: Steinfiguren geschnitzt von Wilson Romero. Fotoerlaubnis: Andrews Pueblo Pottery.

Seite 39
Oben:
Harry Benallys Krippenfigur ist aus lokalem Holz geschnitzt und von seiner Frau bemalt. Fotoerlaubnis: The Christmas Shop In Old Town. Unten: Mary Ellen Toyas Tonfiguren, hergestellt aus Jemez Pueblo Ton. Fotoerlaubnis: Andrea Fisher Fine Pottery.

Seite 40
Gravierte schwarze Krippenfiguren von Betty und Robert Naranjo. Foto von Paula Couselo-Findikoglu.